Nach dem Feierabend beginnt die zweite Schicht – Landwirtschaft im Nebenerwerb
Shownotes
Paul Verenkotte ist Landwirt mit Leib und Seele. Doch die Landwirtschaft ist nicht sein einziger Beruf. Wie mehr als die Hälfte aller Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland bewirtschaftet er seinen Hof im Nebenerwerb. Doch wie funktioniert das eigentlich, wenn nach dem Feierabend die zweite Schicht beginnt?
Wie sieht Pauls Alltag zwischen Job, Hof und Familie aus? Wie bekommt man das alles organisiert? Was motiviert ihn, nach dem Arbeitstag nicht den Feierabend einzuläuten, sondern in den Stall oder aufs Feld zu gehen?
Gemeinsam werfen Conny und Paul außerdem einen Blick auf die Nebenerwerbslandwirtschaft insgesamt. Welche unterschiedlichen Beweggründe haben Menschen, ihren Hof im Nebenerwerb zu bewirtschaften? Welche Modelle gibt es?
Außerdem engagiert sich Paul ehrenamtlich als Vorsitzender des WLV-Nebenerwerbsausschusses. Warum ist ihm dieses Engagement wichtig? Weshalb braucht die Nebenerwerbslandwirtschaft eine starke Stimme? Und welche Themen müssen aus seiner Sicht politisch stärker in den Fokus rücken?
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Transkript anzeigen
00:00:03: Landsgeflüster, Geschichten vom Hof.
00:00:09: Seid herzlich willkommen
00:00:10: bei unserem
00:00:10: Podcast für euch!
00:00:12: Die ihr das Land liebt, die Natur schätzt und mehr über die Herkunft unserer Lebensmittel erfahren möchtet.
00:00:33: Ja, hallo.
00:00:34: Ich bin der Paul Fehrenkotte und komme aus Ost-Bewern im Kreis Warnendorf Und wir bewirtschaften da mit unserer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Bullenmast Ackerbau ein bisschen Grünland ja mittlerweile neben Werbwerb.
00:00:46: das ist unser Thema heute.
00:00:48: Da komm ich her, bin fünffünfzig Jahre alt
00:00:51: und weiß nicht mehr wo ich den Satz zu Ende kriege.
00:00:54: Der Klassiker so ist das im Radio, ja?
00:00:56: Das ist ja Podcast noch so ein bisschen zeitversetzt eigentlich dasselbe.
00:00:59: es geht um Nebenerwerb, das richtig Thema und das sind ja so verschiedene Felder.
00:01:04: Und vielleicht steigen wir mal mit der Landwirtschaft ein, weil ich gehe mal davon aus du bist in einer Landwirtschaft da im Münsterland auch groß geworden?
00:01:10: Tatsächlich ja!
00:01:11: Ich habe den landwirtschaftlichen Betrieb
00:01:14: von meinem Vater übernommen und habe den ganzen Betrieb dann auch einundzwanzig Jahre im Vollerwerb tatsächlich geführt – mit Milch wie Wirtschaft, Direktvermarktung, Kartoffelvermarktungen Ein bisschen Bullenmast und allem was dazugehörte.
00:01:28: Hab dann in den Jahr zwanzig fünfzehn die Milchkühe abgeschafft, da aus gesundheitlichen Gründen mein Rücken nicht mehr so wollte und bin dann umgestiegen in die Nebenerwerbslandwirtschaft.
00:01:38: Wir bewirtschaften heute den Betrieb nur noch mit Bullen-Mast und Ackerbau.
00:01:42: das lässt sich ganz gut vereinbaren und ich gehe halt dementsprechend
00:01:45: dann nebenbei arbeiten!
00:01:47: Okay.
00:01:47: Das bedeutet, dass Nebenerwerb so eine Geschichte ist die sich ergeben hat?
00:01:53: Die notwendig war.
00:01:54: Wie ist das zu verstehen
00:01:55: bei mir tatsächlich?
00:01:57: Ist sie aus der Not geboren?
00:01:59: Muss ich ganz ehrlich sagen auch wenn die Tendenz natürlich heute immer mehr zum Nebenerwärb geht.
00:02:04: Statistisch sind wir in Nordrhein-Westfalen mittlerweile bei der Hälfte
00:02:07: aller Betriebe, die im Nebenerwerk geführt werden.
00:02:10: Da gibt es die unterschiedlichsten Gründe.
00:02:12: keinen Hof
00:02:13: nachfolger
00:02:14: oder eben wirtschaftlich überlegt investiere ich so viel Geld, dass ich weitermache
00:02:19: oder bin ich vorsichtig und sage Ich mache den Betrieb weil ich einfach Spaß an Landwirtschaft habe.
00:02:24: im Nebenerwerb
00:02:25: geht dann nebenher
00:02:27: arbeiten und hab dementsprechend
00:02:28: ein sicheres Standbein.
00:02:30: Und dementsprechent natürlich das sehe ich bei mir selber auch schon eine finanzielle Sicherheit auch für den Betrieb und die Familie.
00:02:37: Schauen wir mal drauf.
00:02:38: Das klingt eigentlich so neben, ne?
00:02:40: So wie nebenbei aber das ist doch eigentlich dann auch wieder ein doppeltes Feld auf dem man spielen muss.
00:02:46: Erzähl mir mal einen Tag der jetzt anfängt mit deinem Job vielleicht wahrscheinlich vormittal oder so und an Landwirtschaft.
00:02:50: Wie passt das so zusammen?
00:02:51: Wie läuft's den Tag?
00:02:53: Tatsächlich fange ich mit Landwirtschaft an weil wir haben Tiere.
00:02:55: die müssen morgens versorgt werden.
00:02:57: Irgendwann gegen vielen nach sechs halb sieben
00:02:59: startet mein Tag bei uns im Stall so mit einer dreiviertel Stunde eben alle Tiere einmal versorgen gucken ob alles gesund und munter isst.
00:03:07: Ja, dann gibt es
00:03:08: noch eben schnell ein Frühstück
00:03:09: und dann geht's für mich um acht
00:03:10: Uhr in meine zweite Arbeit.
00:03:13: Ich arbeite dabei bei einer Reifeisengenossenschaft
00:03:16: Und dann je nachdem
00:03:17: irgendwann am
00:03:17: Nachmittag um fünfzehn-sechzehn Uhr
00:03:20: mache ich da wieder Schluss und beschließe dann den Tag
00:03:23: wieder mit meiner Arbeit auf dem Betrieb.
00:03:25: Da habe ich dann bisschen
00:03:25: länger Zeit anderthalb
00:03:26: zwei Stunden Um dann nochmal alles andere rundum den Betrieb auch zu machen.
00:03:31: Manchmal ist das auf dem Acker was los
00:03:32: nicht nur im Stall.
00:03:34: Ja, das ist dann so der Abschluss und dann ist eigentlich
00:03:36: so gegen achtzehn
00:03:37: Uhr.
00:03:37: Ich habe immer gesagt als Landwirt wenn die Uhr einmal rund ist
00:03:41: hast du dir dein Feierabend verdient?
00:03:43: Und da muss gut sein!
00:03:43: Das versuche ich tatsächlich
00:03:45: auch jetzt mit zwei Jobs ziemlich einzuhalten.
00:03:48: Dass das funktioniert zeigt dass es Landwirtschaft auch so geben kann wenn man nur ein paar Stunden am Tag reinsteckt.
00:03:55: Das funktioniert tatsächlich, da gehört natürlich ein bisschen Zeitmanagement dazu.
00:03:58: Da ist eine wichtige Frage wie organisiere ich mich?
00:04:00: Aber wenn man die Landwirtschaft dementsprechend ein bisschen runterfährt, ich sehe die Schwierigkeit schon
00:04:06: in saunhaltenden Betriebe
00:04:07: oder auch Milchviehbetriebe wo Kälber geboren werden.
00:04:10: Wo Ferkel geboren wird.
00:04:11: Da ist es schon schwierig zu sagen Ich bin jetzt mal eben nicht da Das kann schonmal in die Uhr gehen aber Wenn man Bullen hat, die eigentlich wenn alles gesund ist nur gefüttert werden müssen Ist das tatsächlich ganz gut machbar?
00:04:24: Das war mein Gedanke gerade.
00:04:25: Es gibt ja bestimmt Unterschiede je nachdem wo wer unterwegs ist.
00:04:30: Ackerbauer, habt ihr jetzt große Flächen?
00:04:32: Das kann der doch nicht im Nebenbetrieb machen.
00:04:35: Der muss dementsprechend die zweite Arbeit danach aussuchen.
00:04:37: Tatsächlich gibt's diese Betriebe aber die haben natürlich extreme Spitzen sei es im Frühjahr oder im Herbst zur Aussaat und zu Ernte.
00:04:45: Entweder haben sie dann jeweils zwei bis drei Wochen Urlaub das alles machen können.
00:04:48: ansonsten wirds natürlich knapp.
00:04:50: den Rest des Jahres haben wir ja
00:04:52: Zeit und dementsprechend ist das bei uns mit den
00:04:54: Tieren ziemlich gleichmäßig über das Jahr verteilt.
00:04:57: Ja, natürlich haben auch wir Arbeitsspitzen in der Ernte und auch in der Außerheit.
00:05:00: Und ja dann bin ich auch nicht um sechs Uhr fertig.
00:05:02: aber ich habe Gott sei Dank einen Sohn, der auch Bock hat und er hilft mir in diesen
00:05:06: Phasen und macht sehr viel auf dem Acker so dass ich im Schwerpunkt im Stall bin und da ist es schon
00:05:10: relativ geregelt.
00:05:12: Aber wer denn solche Geschichten hat?
00:05:14: Da wird's dann schon schwierig und da gehört Organisation und sicherlich
00:05:17: auch ein
00:05:17: flexibler Arbeitgeber dazu.
00:05:19: Die Familie ist mit im Boot das hab' ich jetzt grad schon gehört.
00:05:23: Das muss auch sein, oder?
00:05:24: Ohne geht es nicht.
00:05:26: Ja das ist auf jedem Landwirtschaftlichen Betrieb erstmal so dass die Familie dahinter stehen muss
00:05:31: weil wir eben ja nicht alles voraussehen
00:05:33: können.
00:05:34: bei uns ist vieles spontan
00:05:35: wir arbeiten samstags sonntags weihnachten.
00:05:38: auch das muss organisiert
00:05:39: werden.
00:05:39: wir können nicht mal eben sagen jetzt machen wir drei
00:05:40: tage nichts das funktioniert
00:05:42: einfach nicht.
00:05:42: das muss organiziert werden aber es geht.
00:05:45: und tatsächlich wenn die familie dahinter steht und mal der einer ins
00:05:48: ratt packt mal der andere Funktioniert das eigentlich
00:05:51: ganz gut?
00:05:51: Wie
00:05:52: viele seid ihr?
00:05:53: Wir sind tatsächlich zu dritt.
00:05:54: Also meine Frau und ich sind da,
00:05:56: und dann der älteste Sohn, der auch Landwirtschaft gelernt hat, der Bock hat
00:06:00: den Betrieb zu übernehmen was mich persönlich natürlich... Sehr freut, weil ich finde hinter jedem landwirtschaftlichen Betrieb steckt nicht nur die Arbeit.
00:06:07: Sondern für mich auch eine Geschichte.
00:06:09: Wer sich in der Schule damit beschäftigt hat...
00:06:11: Ich habe mal die Hofgeschichte erarbeitet.
00:06:12: Unser Hof ist erstmals erwähnt.
00:06:14: Jeden etwas
00:06:17: über viele Generationen.
00:06:19: Da ist natürlich schön wenn der Hof
00:06:21: weitergeführt wird und auch die Geschichte
00:06:23: des Hofes weiterlebt.
00:06:25: Nicht
00:06:25: nur Arbeit sondern auch das Leben auf dem Land, auf unserem Hof
00:06:30: Ist schon schön, wenn es weitergeht und man sagen kann der Hof geht auch in die nächste Generation.
00:06:34: Und die Überlebensfähigkeit ist durch solche Modelle?
00:06:36: Ich soll mir das dann mit dem anderen Beruf dabei noch läuft.
00:06:38: Das eine Perspektive, das kann man machen, das nehme ich so mit.
00:06:41: Genau!
00:06:42: Das muss ich sagen...
00:06:44: Die Sicherheit, die man durch diese Zwei-Standbeine hat,
00:06:47: die ist schon enorm.
00:06:48: Die hätte ich vorher nicht
00:06:49: erwartet.
00:06:50: aber die Erfahrung
00:06:50: der letzten mittlerweile fast
00:06:52: elf Jahre
00:06:53: zeigt mich schon dass man da sicher unterwegs ist auch finanziell und da
00:06:58: in einem ruhigen Fahrwasser
00:06:59: ist.
00:07:00: Und durchaus mal, auch aus dem Zweitjob dann was in die Landwirtschaft investieren kann
00:07:05: so dass man da ganz gut über die
00:07:06: Runden kommt und sich auch ein bisschen gönnen kann tatsächlich.
00:07:09: Was hat sich denn geändert?
00:07:11: findet dich an deine Jugend erinnerst?
00:07:12: So frühere Lieblingsort aufm Hof das Leben als Jugendlicher als Kind als Errenwachsender.
00:07:17: hast du da noch sowas offen Schirm im Vergleich?
00:07:20: Ja, für mich war... Also ich habe immer sehr gerne gemolken und auch halt eben es kam die Kälber.
00:07:25: Das war immer mein Fable zu sehen wie ja ich
00:07:28: sage jetzt mal junges Leben
00:07:30: groß wird, auch bei uns auf dem Betrieb.
00:07:32: Ich war immer gerne im Stall und hab immer geguckt wo ist was zu tun?
00:07:35: Wo sind die Tiere?
00:07:36: Was müssen wir machen?
00:07:39: Das war so mein Ding
00:07:41: und deswegen
00:07:41: war schon eine große Umstellung als plötzlich hieß Die Kühe gehen weg Keine Kälber mehr.
00:07:47: Ich gönne mir tatsächlich heute eine Luxus und sage auch die Bullenmast fang ich mit vier Wochen alten Kälbern an, weil ich einfach Spaß an diesen kleinen Tieren habe zu sehen wie sie groß werden, wie ich aufpassen muss dass es auch so läuft das am Ende nach Möglichkeit alle die ich vorne eingestallt hat am Ende auch wieder ausgestallt werden.
00:08:03: dann ergibt sich natürlich auch eine bessere Wirtschaftlichkeit.
00:08:06: Das war immer so.
00:08:07: meins
00:08:07: ja klar ein bisschen auf dem Schlepper
00:08:09: und überall
00:08:11: hat sich natürlich heute ein bisschen geändert.
00:08:12: Wenn man arbeiten geht, dann geht das alles etwas schneller.
00:08:14: da sagt
00:08:15: man nur zack eben schnell morgens durch den Stall abends eben schnell durch den Stahl.
00:08:19: aber trotzdem ist das Leben auf unserem Hof geblieben und am Wochenende haben wir auch immer ein bisschen
00:08:23: Zeit und wenn man da
00:08:25: so bei uns durch die
00:08:26: Ecken gehen kann ist es schon schön.
00:08:28: Wir wohnen in einer sehr schönen Gegend.
00:08:30: dass das Münsterland direkt ist frei.
00:08:33: Ja, ich weiß aus der Vorklärung dass du auch im Verband Ehrenamt nicht unterwegs bist für solche Sachen.
00:08:39: Jetzt gibt es ja nun mit dieser Nebenerwerbsgeschichte noch viele andere.
00:08:44: Sind die ähnlich drauf?
00:08:45: Ist das wie bei euch oder hast du da so ganz andere Erfahrungen,
00:08:48: Kontakte?
00:08:49: Tatsächlich nur wenige!
00:08:50: Das ist natürlich auch schwierig.
00:08:52: man hat schon zwei Jobs
00:08:53: und überlegt dann noch einen dritten oft natürlich im Ehrenamt also ohne Entlohnung mitzunehmen,
00:08:59: aber für mich war das tatsächlich
00:09:01: immer wichtig.
00:09:02: Ich bin da schon mit achtzehn reingewachsen in der Landjugend angefangen und für mich wäre es immer wichtig wenn ich was ändern will muss ich mich engagieren
00:09:09: und Gas geben!
00:09:10: Und auch darstelle
00:09:11: ich fest dass es auch
00:09:13: mit diesen beiden Jobs die ich habe
00:09:16: neben Erwerbslandwirtschaften und meinen Beruf auch möglich ist sich
00:09:19: noch im Ehrenamt zu engagieren die jetzt gerade so wie ein Nebenerwerbs-Landwirte haben.
00:09:25: Also ich bin
00:09:26: mittlerweile Vorsitzender des
00:09:27: Nebenerwärbsausschusses auf WLV Ebene, Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband.
00:09:31: Ja
00:09:31: dafür machen wir das alles hier?
00:09:33: Genau!
00:09:33: Dafür machen wir es
00:09:34: und da ist es tatsächlich möglich sich auch da noch
00:09:37: zu engagieren.
00:09:38: Wir sind
00:09:38: weitergekommen, wir können uns digital treffen, wir treffen uns in Präsenz.
00:09:43: Wenn jeder Einzelne einfach mal sagt Ich mach'n bisschen,
00:09:45: ich glaube in vielen Fällen ist es möglich.
00:09:47: Man muss sich nun mal den Ruck geben und sagen
00:09:50: mir ist mein
00:09:50: Job wichtig, ich möchte die Rahmenbedingungen
00:09:52: dafür schaffen.
00:09:53: Ich möchte was verändern
00:09:54: das ist möglich und ich glaube dass da jeder eingreifen
00:09:56: kann.".
00:09:57: Was
00:09:57: macht denn da der Verband an dieser Stelle jetzt für die Sache mit Nebenerwerb?
00:10:02: Was sind das für Felder?
00:10:03: um was muss man sich da
00:10:03: kümmern?".
00:10:04: Ja also es
00:10:06: die wichtigsten Felder die wir in den letzten zwei Jahren so erstmal angeschnitten haben ist die Ausbildung hin zum Nebenerwärbslandwirt weil kaum noch junge Leute, die landwirtschaftliche Ausbildung haben.
00:10:16: Sondern sie machen erst eine andere Ausbildung und sagen dann auch ne.
00:10:20: den Betrieb von Vater und Mutter möchte ich ganz gerne weitermachen aber denen fehlt so diese Grundausbildung wo nachher auch Prämienfragen
00:10:27: hinter stehen ja Zuschussfragen, die ich nur beantragen kann wenn ich auch eine landwirtschaftlich
00:10:32: aus Bildung habe.
00:10:32: somit brauchen wir für unsere Nebenerwerbslandwirte ja ich sage mal in Anführungsstriche eine separate Ausbildung
00:10:38: von der Qualität her.
00:10:39: das ist uns
00:10:40: ganz wichtig ähnlich der es wie ein normaler Landwirt.
00:10:43: Ja, also wir wollen jetzt
00:10:44: keine Ausbildung quasi den
00:10:46: Nebenerwerbslandwirten schenken.
00:10:47: Da muss schon was kommen
00:10:48: aber sie müssen sich mit diesen Themen auseinandersetzen, organisieren dass sie dementsprechende gescheite Ausbildungen
00:10:54: haben
00:10:54: und dann auch dem Betrieb weiterführen
00:10:56: können.
00:10:57: Das ist ja alleine
00:10:57: der wirtschaftliche Teil.
00:10:59: Man muss ja da immer mal etwas ganz anderes im Hauptberuf machen, sonst im zweiten Beruf geht das ja nicht.
00:11:03: Genau erhalten
00:11:04: wir auch total wichtig
00:11:05: weil wir haben Verantwortung
00:11:07: für Viecher, für Acker, da
00:11:09: gehört eine gescheiter Ausbildung.
00:11:11: Das kann man nicht einfach so nebenbei machen.
00:11:12: Das wäre in
00:11:13: meinen Augen
00:11:15: zu wenig, also ist die Ausbildung wie wir unsere Nebenerwerbslandfälle qualifizieren können dass sie diese
00:11:21: Sachen haben auch
00:11:21: neben ihrem Job
00:11:22: das heißt Abendschule
00:11:24: Wochenendschule um dann eben quasi die
00:11:27: Standards dazu erreichen.
00:11:29: ein weiterer Punkt ist was es mit Hofübergabe und diesen Erbrechtsgeschichten alle auch.
00:11:33: da
00:11:33: spielen wir
00:11:35: Ich sage mal, eine eigene Liga.
00:11:36: Da gibt es eigene Gesetze.
00:11:38: auch mit denen müssen wir uns auseinandersetzen
00:11:40: und zu gucken.
00:11:41: Habt ihr da eigene Anwälte für?
00:11:43: Tatsächlich haben wir Anwältes im Verband ja die natürlich sowohl die Haupterwerbsbetriebe weiter vererben wie auch Nebenerwerbes Betriebe.
00:11:51: Da ist auch vieles ähnlich.
00:11:52: aber es gibt schon so Nischen wo
00:11:53: man aufpassen muss dass man dann nicht falsch
00:11:56: rein rutscht
00:11:57: das man dann
00:11:57: den Betrieb dementsprechend auch in die nächsten Generationen weitervererben kann ohne dass man da irgendwelche Konsequenzen hat.
00:12:03: und ein Mensch da bin ich aufgepasst.
00:12:05: Steuerlich zum Beispiel?
00:12:06: Genau,
00:12:06: dann geht der Betrieb über die Wuppa nur weil da irgendwas steuerlich
00:12:10: nicht gepasst hat.
00:12:11: das ist wichtig.
00:12:12: also das sind so zwei Kernthemen.
00:12:14: da
00:12:14: kommen sicher noch andere dazu.
00:12:16: was es mit Sozialversicherung und diesen ganzen Geschichten Das ist alles
00:12:20: bisschen anders.
00:12:21: Da haben wir unsere eigenen Regelungen zum Teil Und das ist so mein Anliegen Das nach außen zu tragen mit weiteren Landwirten, die sich in unserem Ausschuss engagieren.
00:12:30: Aufmerksam zu machen, eine Forderung an die Politik zu stellen natürlich auch
00:12:33: ja
00:12:34: weil wir mittlerweile ein so großes Feld geworden sind.
00:12:40: Die Nebenerwerbslandwerte.
00:12:41: Da darf man dann auch schon mal drauf gucken.
00:12:44: und für mich ist
00:12:44: es auch wichtig, dass die
00:12:45: Nebenerwebslandwirte auch die Stimme erheben und sagen wir sind eh nicht so wichtig lasst die anderen mal machen.
00:12:51: Das klingt
00:12:51: ein bisschen... die haben einen Beruf und machen noch ein bisschen drei Kühe zu Hause oder sowas.
00:12:56: So
00:12:56: gibt's ja auch die Vorurteile einiger Haupt der Webstandwelle sein, die nehmen uns nur das Land weg.
00:13:00: Das könnten wir günstiger pachten!
00:13:02: Aber ich glaube, das ist nicht alles.
00:13:03: Ich glaube, Nebenerwerbslandwirte bereichern den ländlichen Raum unwahrscheinlich.
00:13:08: Zum einen bleiben Höfe
00:13:09: belebt
00:13:10: was sehr schön ist ja dass man wenn man mit dem
00:13:12: Fahrrad durch die Gegend fährt sieht, dass Leben auf den Höfen ist.
00:13:15: auch wir pflegen jede Menge die Kulturlandschaften.
00:13:18: Ich finde ganz wichtig, dass wir ein
00:13:19: Miteinander zwischen Neben und Vollerwerbslandwirten haben.
00:13:22: Jeder einzelne Betrieb ist total wichtig
00:13:25: für unsere Gesellschaft.
00:13:26: Ja damit er auch so weiter etwas passiert.
00:13:31: Genossenschaftsheben im Vertrieb, das hat ja mit Landwirtschaft zu tun.
00:13:35: Gibt es da auch Leute die ganz woanders unterwegs sind?
00:13:37: Ja!
00:13:39: Es gibt die nebenbei besonders tatsächlich in allen Bereichen... Also ich kenne Banker und Handwerker, Versicherungsleute,
00:13:45: die einfach eben nur Spaß haben an Tieren, an ihrem Land, die das dann morgens und abends eben mitmachen.
00:13:52: Ich habe es eben gesagt, deswegen ist die Ausbildung so wichtig.
00:13:54: Der Anteil derer,
00:13:55: die am Anfang Landwirt sind und dann was anderes machen ist wesentlich kleiner als der, die erste Ausbildung machen und dann sagen ich
00:14:02: möchte den Betrieb weitermachen und müssen sich dann in dieses landwirtschaftliche
00:14:06: Denken eindenken und auch eben etwas machen.
00:14:08: Also
00:14:09: das sind Leute, die auf dem Hof groß geworden sind, dann erstmal was ganz anderes gemacht haben.
00:14:12: und jetzt kommen doch einige zurück?
00:14:14: Genau!
00:14:14: Ja, die sagen Mensch,
00:14:16: Vater oder Mutter ist nicht mehr so.
00:14:17: Aber ich möchte
00:14:18: schon gerne den Hof weitermachen.
00:14:20: Ich fand das immer
00:14:20: klasse auch als Kind habe jetzt einen anderen Job.
00:14:22: damit hab' ich eine Sicherheit
00:14:24: und ein Standbein.
00:14:25: aber ich möchte es weiter machen.
00:14:26: vor allen
00:14:26: Dingen sagen ganz viele ich möchte im ländlichen Raum
00:14:28: wohnen weil
00:14:29: dass da so schön ist
00:14:29: wir haben unsere Ruhe
00:14:30: was haben wir alles?
00:14:31: ja diese ganzen... Und
00:14:32: Eigentuben sie müssen keine Miete zahlen sind
00:14:34: sowieso
00:14:35: alle da?
00:14:36: Das kommt dazu und kommen dann oft zurück Ja und sagen, ne wir machen weiter.
00:14:42: Sei es mit ein paar Ammenkühl oder
00:14:43: nur Ackerbau,
00:14:44: nur ein bisschen Weide mit ein Paar Schafen.
00:14:46: Nebenerwerbslandwirtschaft ist ja
00:14:48: von bis
00:14:49: in heutigen Zeiten kann man bis zu zweieinhalb drei tausend Schweine
00:14:52: im Nebenerwerk machen.
00:14:52: das ist nun mal so.
00:14:53: Das
00:14:54: geht?
00:14:54: Ja moderner Schweinstall den kann ich locker aufpassen.
00:14:58: Aber die Leute haben dann alle auch einen Vollzeitjob in ihrem zweiten Beruf
00:15:02: Von bis.
00:15:04: Das kann
00:15:04: ja nicht mit allem zusammen passen.
00:15:05: Ich kann
00:15:06: nicht jeden Tag zehn Stunden irgendwo hinfahren, mit Bändeln und abends noch einen kompletten Stall machen.
00:15:10: Nein tatsächlich habe ich auch nur eine Dreiviertelstelle ungefähr
00:15:14: weil ich eben den Hof noch habe und mein Ehrenamt noch habe.
00:15:17: Auch das bindet mich ein paar Stunden.
00:15:20: Deswegen habe ich mich tatsächlich für knapp dreißig Stunden entschieden, die ich in meiner Firma mache.
00:15:24: Und das ist gut und dann passt das!
00:15:25: Und dementsprechend gibt es natürlich welche, die nur zwanzig Stunden
00:15:29: machen,
00:15:29: aber es gibt auch ganz viele, die einen Fulltime Job mit vierzig Stunden
00:15:32: haben... ...und
00:15:34: was Kleineres nebenher haben, aber trotzdem eben Nebenerwerbslandwerte sind.
00:15:38: Ja klar, es lässt sich ja beliebig verteilen entsprechend in der Form.
00:15:42: Gucken wir mal so ein bisschen nach vorne?
00:15:44: Was glaubst du?
00:15:45: Wo geht die Reise
00:15:46: hin?!
00:15:48: Ich glaube tatsächlich, dass die Reise in den Bereichen Nebenerwerbs-Landwirtschaft
00:15:52: noch ein bisschen weitergeht.
00:15:54: Weil wir haben politisch schwierige Rahmenbedingungen.
00:15:57: Wir haben keine Klarheit mehr wo es hingeht.
00:16:00: Viele
00:16:00: Hofnachfolger sind nicht mehr bereit
00:16:02: in dieses Risiko zu investieren weil eine Investition
00:16:05: heute
00:16:06: fängt leider erst mal einer Million an
00:16:08: und nach oben.
00:16:09: keine Grenzen da muss man schon richtig Geld in die Hand nehmen.
00:16:12: viele möchten das nicht mehr weil
00:16:13: sie einfach keine Planungssicherheit haben
00:16:18: ob ich wirklich dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr
00:16:21: arbeiten möchte.
00:16:22: Klar, man kann Urlaub haben aber wir müssen schon drehundert sechszig Tage
00:16:25: für unseren Betrieb für die Tiere da sein.
00:16:28: das wird weniger
00:16:29: und dementsprechend mit den Nebenerwerbslandwirtschaft
00:16:31: aus meiner Sicht
00:16:32: glaube ich noch ein
00:16:33: Teil
00:16:33: höher werden
00:16:34: auch wenn wir erleben dass neben Erwerbs Landwirtschaft ganz oft nur in zwei bis drei Generationen läuft und dann doch irgendjemand sagt Das war es.
00:16:46: Auch da merken wir schon, dass dann
00:16:47: irgendwann nach zwei oder drei Generationen oft Schluss ist, dass die nächste noch sagt Mensch ich habe da auch Bock drauf aber dann wird's auch
00:16:53: da irgendwann weniger.
00:16:55: Aber der Strukturwandel wird
00:16:57: weitergehen das
00:16:57: steht außer Frage.
00:16:58: Wir werden einige große Betriebe behalten Wie klar, als voller Werbsbetrieb
00:17:02: auch mit Angestellten
00:17:03: und allem was dazugehört weiterlaufen.
00:17:05: Das gibt's ja dann nicht mehr.
00:17:06: bei euch ist nur Familie?
00:17:07: Ja,
00:17:07: bei uns ist es nur Familie.
00:17:09: Also da muss
00:17:09: einer für den anderen ins Rad packen wenn man mal nicht da ist.
00:17:13: Das ist dann so.
00:17:13: aber das lässt sich alles
00:17:14: managen.
00:17:15: Dann hat der eine Wochenenddienst und mal der andere.
00:17:19: Auch wir machen Urlaub tatsächlich.
00:17:22: Aber nicht alle auf einmal?
00:17:23: Nein,
00:17:23: das
00:17:24: geht doch nicht!
00:17:24: Ja als die Kinder klein waren haben wir das auch gemacht und da kommt Familie ins Spiel.
00:17:28: Da haben meine Brüder den Hof für eine Woche gemacht.
00:17:31: Auch da sind wir wieder bei der Familie.
00:17:33: ja heute sind wir einen Schritt weiter.
00:17:35: jetzt machen es unsere Kinder wenn wir in Urlaub sind.
00:17:37: Die wollen nicht mehr mit den Eltern im Urlaub.
00:17:39: aber da sieht man eben dass ist Familie nur so funktioniert so ein Betrieb
00:17:43: was im landwirtschaftlichen Umfeld einfach auch noch notwendig ist.
00:17:46: Absolut!
00:17:46: Erinnert mich ein bisschen an eine italienische Eisditel, da sind alle verwandten drin.
00:17:50: Wir können uns in diesem größten Halb keine Leute einkaufen, die das machen, da sitzt es nicht dran.
00:17:56: Das sind wir
00:17:56: einfach Familienbetrieb.
00:17:57: Genau so viel Zeitaufwand ist es dann ja auch nicht mehr, dass man da komplett wieder ganze Stellen hätte?
00:18:03: Nee,
00:18:03: das geht nicht.
00:18:06: Rechner wir nochmal so ein bisschen über die wirtschaftliche Seite.
00:18:10: Neben Erwerb heißt, bringt das dann auch noch richtig was?
00:18:13: Kann man doch noch richtig Geld mitverdienen?
00:18:15: Was heißt richtig Geld?
00:18:16: Also es soll schon mal etwas überbleiben!
00:18:18: Ich sage ich mach' das nicht als
00:18:19: Hobby.
00:18:20: Ein Hobby darf Geld kosten aber das ist ja halt zur Hälfte ungefähr mein Beruf.
00:18:25: und Ja... wie Landwirtschaft zu
00:18:27: isst.
00:18:28: Es gibt
00:18:28: Jahre wo was über bleibt.
00:18:29: Es gibt aber auch Jahre wo wir zusetzen.
00:18:31: Das ist nun mal so.
00:18:32: Wir bewegen uns auf dem freien Markt.
00:18:34: Wir selber messten Bullen.
00:18:36: Auch da gibt es gute und schlechte Jahre, die letzten zwei drei waren ganz gut.
00:18:39: Da ist auch was übergeblieben
00:18:40: und das heißt... Das kann ich wieder in den Betrieb investieren.
00:18:43: genauso muss ich aber auch damit rechnen dass mal ein Jahr kommt wo's nicht so läuft ja?
00:18:48: Wo wir tatsächlich dann auch zusetzen.
00:18:49: Aber das ist in der freien Wirtschaft
00:18:50: so, das haben wir uns aufgesucht.
00:18:52: Wir bewegen uns im Markt Und das ist auch okay!
00:18:55: Aber das Ziel klar ist, dass auch bei einem Nebenerwerbs-Beland
00:18:58: wird was überbleiben soll.
00:18:59: Wir
00:18:59: machen das nicht nur als Hobby.
00:19:01: Kann man das voraussehen, was da so auf einen zu kommt?
00:19:04: So an Veränderungen.
00:19:05: Dass man ein bisschen planen kann und weiß fällt oder ist das mehr eine Glaskugel inzwischen?
00:19:11: Nein ich glaube man kann schon ein bisschen erahnen
00:19:13: wo es hingeht.
00:19:15: nicht immer Das sind schon Überraschungen da.
00:19:18: auch wir wundern
00:19:19: uns manchmal in welche Richtung
00:19:20: der Markt sich entwickelt.
00:19:22: Wir sehen das heute in der Politik auch zum Beispiel Dünger Energiekosten, die uns in diesem Jahr weggelaufen sind.
00:19:29: Da hat von einem halben Jahr kein Mensch mit gerechnet.
00:19:32: also die Kalkulation
00:19:33: Anfang des Jahres da sicherlich anders aus als heute ist.
00:19:36: das können wir nicht einschätzen.
00:19:38: aber das sind eben Unwerksamkeiten.
00:19:39: da müssen wir uns darauf
00:19:40: einstellen und Wir haben in der Landwirtschaft immer gelernt
00:19:44: In guten Jahren was zurücklegen damit man durch
00:19:46: die schlechten Durchkommt.
00:19:47: ansonsten wird es in unserem Branche
00:19:49: ziemlich schwierig.
00:19:50: dann Kann schon mal
00:19:51: sehr
00:19:51: eng werden.
00:19:52: Man muss ein bisschen Reserver
00:19:53: haben!
00:19:54: Das ist so, ja ein bisschen
00:19:55: vorausschauend müssen Landwirte unterwegs sein.
00:19:58: Was sagt dein Sohn?
00:20:00: Zu dem Ganzen nach vorne
00:20:02: Ja mein Sohn hat Gott sei Dank auch Bock und er hat eine
00:20:04: landwirtschaftliche Ausbildung gemacht
00:20:06: Hat sehr viel Spaß an den Beruf.
00:20:08: das freut mich natürlich Allein schon weil ich merke
00:20:11: der Hof geht weiter.
00:20:13: Wie es nachher ausgestaltet das weiß Ich tatsächlich
00:20:15: noch nicht.
00:20:17: Er hat noch ein paar Jahre.
00:20:18: Vater muss auch noch ein paar Jahre arbeiten.
00:20:20: Und ob er das dann genauso weitermacht, wie ich es heute mache?
00:20:23: Das weiß ich nicht!
00:20:24: Ich weiß dass er weiter machen will.
00:20:25: Ob jetzt mit Bullen und Ackerbau weiß ich vielleicht nur mit Ackerbau.
00:20:29: Er hat auch eine Festanstellung mittlerweile.
00:20:31: der geht vierzig Stunden arbeiten und macht an dem Schwerpunkt den Ackerbauch.
00:20:35: Das kann er ganz gut abends machen.
00:20:36: Der ist noch jung
00:20:37: okay
00:20:38: Ja, und was er dann macht?
00:20:39: Das überlasse ich ihm in, keine Ahnung, drei, vier, fünf Jahren.
00:20:42: Wenn ich dann sage, ich mache mal ein bisschen weniger, gucken wir, was die nächste
00:20:45: Generationen machen.
00:20:46: Aber da bin ich ganz offen!
00:20:47: Das müssen die entscheiden – das kann ich
00:20:48: der nächsten Generation
00:20:50: nicht auferlegen.
00:20:50: Dann
00:20:50: werde ich euch nicht tun.
00:20:52: Hast du noch einen Satz für die, den ihr jetzt zugehört haben hier nach draußen, was man den Zuhörern so erzählen kann?
00:20:59: Das ist ein Tipp.
00:21:00: Guckt euch das mal an oder denkt mal darüber nach.
00:21:03: irgendwie aus deiner Perspektive irgendeinen Tipp nach draußen.
00:21:07: Ich kann nur sagen, haltet an jedem landwirtschaftlichen Betrieb anguckt was da los ist.
00:21:12: Ganz viele meiner Berufskollegen sind bereit euch ein bisschen zu
00:21:15: dem erzählen was sie machen
00:21:17: Egal jetzt ob Nebenerwerb oder Vollerwerbe, das ist ja völlig egal.
00:21:19: Aber wir sind so unterschiedlich aufgestellt
00:21:21: Wir haben so
00:21:22: viele unterschiedliche Schwerpunkte auf unseren Betrieben.
00:21:25: Sucht einfach die Kommunikation mit uns.
00:21:27: Viele von uns sind Willens mit euch zu reden draußen Um euch zu erklären was wir da auf unseren Höfen machen.
00:21:33: Denn am Ende steht fest all das was ihr Tag für tag
00:21:36: auf euren Tellern habt Kommt von uns, egal ob vom Acker oder aus dem Stall.
00:21:40: aber wir sind Für eure Lebensmittel zuständig.
00:21:44: Und ich glaube, das machen wir ganz gut und auch in hoher Qualität.
00:21:47: Deswegen lade ich alle ein.
00:21:48: Redet mit uns!
00:21:49: Lasst uns gemeinsam gucken dass wir Landwirtschaft in unseren Regionen erhalten weil nicht sich schöner als regionale Produkte auf dem Teller zu haben.
00:22:03: Haupterwerb sozusagen.
00:22:05: Geht beides?
00:22:06: Es geht beides und wichtig ist, dass wir es miteinander tun.
00:22:09: ja weil mir ist wichtig
00:22:10: das jeder einzelne Betrieb am Leben
00:22:12: bleibt erhalten bleibt den ländlichen Raum fördert und da ist es egal ob Vollerwerbe oder Nebenerwerbs.
00:22:18: Jeder soll nach seiner Fassung glücklich werden und sagen das kann ich mit meinem Betrieb
00:22:22: bewerkstelligen.
00:22:23: Das kann ich verantworten
00:22:24: und das ist wichtig und das is gut und dementsprechend freuen wir uns über viele gesunde Betriebe die draußen uns erhalten bleiben
00:22:31: Und das Ganze ist machbar.
00:22:32: Ich danke dir für den Besuch!
00:22:34: Danke,
00:22:34: ich danke auch.
00:22:36: Das war unser Landgeflüster für heute.
00:22:39: Wenn dir die Episode gefallen hat abonniere unseren Podcast und teile ihn mit Freunden und Kollegen.
00:22:46: In vier Wochen sind wir wieder für dich da.
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